Glossar

Suchergebnisse für "F"

  • Einbezogene Fälle im QSR-Verfahren der AOK

    Im QSR-Verfahren der AOK werden diejenigen AOK-Patienten berücksichtigt, die sich im betrachteten dreijährigen Berichtszeitraum einer bestimmten Untersuchung oder Behandlung im Krankenhaus unterzogen haben. Die analysierten Daten sind anonymisiert, so dass kein Rückschluss auf einzelne Patienten möglich ist. Ausführliche Informationen zum QSR-Verfahren und nähere Erläuterungen zur Bewertung von ausgewählten Krankenhausbehandlungen erhalten Sie unter .

    Synonyme: Einbezogene Fälle

    http://www.qualitaetssicherung-mit-routinedaten.de/patienten/

  • Fachabteilung

    Eine Fachabteilung besteht aus einer oder mehreren Stationen mit Krankenhausbetten. Sie wird in der Regel von einem Chefarzt geleitet. In einer solchen Abteilung werden Patienten mit Krankheiten eines bestimmten Organgebiets oder einer ähnlichen Ursache behandelt. In der Fachabteilung finden sich sowohl Ärzte und Pflegepersonal als auch die apparative Ausstattung, die speziell zur Untersuchung und Behandlung dieses Krankheitsgebiets erforderlich sind. Je höher spezialisiert eine Abteilung ist, desto höher ist in der Regel auch die speziell ausgerichtete Qualifikation der Ärzte und Pflegekräfte sowie die Ausstattung der Fachabteilung mit speziellen Geräten und weiterem Personal.

  • Fachabteilungsbezogen

    Auf eine Fachabteilung beschränkt.

  • Fachabteilungsbezogene Versorgungsschwerpunkte

    Manche Fachabteilungen eines Krankenhauses spezialisieren sich im Laufe der Zeit auf die Behandlung bestimmter Erkrankungen oder auf die Durchführung bestimmter Untersuchungen. Damit bieten sie Versorgungsschwerpunkte an. Dahinter steht in der Regel eine entsprechende Ausstattung mit Apparaten und die Qualifizierung der Ärzte für diesen Schwerpunkt. Versorgungsschwerpunkte können sich auch aus der Anwendung spezieller oder neuartiger Untersuchungs- und Behandlungsverfahren ergeben. Fachabteilungen mit Versorgungsschwerpunkten behandeln häufig überdurchschnittlich viele Patienten, bei denen spezielle Kompetenzen und ggf. besondere apparative Ausstattungen benötigt werden.

  • Fachabteilungsübergreifend

    Einbeziehung mehrerer Fachabteilungen.

  • Fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte

    Die Komplexität und/oder die Schwere von Erkrankungen kann es erforderlich machen, dass Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen bei der Diagnostik und Behandlung zusammenarbeiten. Dies ermöglicht unter anderem, dass die Übermittlung von Untersuchungsergebnissen oder anderen medizinischen Befunden ohne Zeitverlust geschieht, Diagnosen schnell gestellt, das Vorgehen unter den Experten besser abgestimmt und eine angemessene Behandlung zeitnah eingeleitet werden kann. Für diese enge Zusammenarbeit werden immer häufiger fachabteilungsübergreifende Versorgungsschwerpunkte innerhalb von Krankenhäusern aufgebaut, die dann oft auch als Zentrum bezeichnet werden. Je nach Krankenhaus und Art eines Zentrums können diese Versorgungsschwerpunkte auch über eigene Stationen mit Krankenhausbetten verfügen.

  • Facharzt

    Erst nach abgeschlossenem Medizinstudium kann ein Arzt eine Qualifikation in einem bestimmten Teilgebiet der Medizin (Fachdisziplin) erlangen. Er wird dann Facharzt. Dazu ist eine mehrjährige Weiterbildung mit einer abschließenden Facharztprüfung vorgeschrieben. Diese mehrjährige Weiterbildung findet überwiegend im Krankenhaus statt, in dem der Arzt als Assistenzarzt arbeitet und praktische Erfahrungen in seinem Fachgebiet sammelt.

  • Fachexpertise der Abteilung (z. B. Fachgebietsbezeichnungen, Schwerpunktbezeichnungen, Zusatzweiterbildungen)

    Fachkenntnisse des Personals, z. B. Facharztausbildung, Schwerpunktbezeichnung.

  • Fallmanagement/Case Management/Primary Nursing/Bezugspflege

    Planung und Durchführung des gesamten Pflegeprozesses des Patienten durch eine oder mehrere Pflegepersonen.

  • Fallzahlen

    Anzahl der Patienten, die wegen der gleichen Krankheit im Krankenhaus behandelt wurden.

  • Fallzählweise (in Qualitätsberichten)

    Methode zur Bestimmung der Patientenanzahl, bei der jeder ambulante Kontakt eines Patienten mit den Fachabteilungen eines Krankenhauses gezählt wird.

  • Fehler- und Risikomanagement

    Umgang mit Fehlern und Risiken.

  • Fluoroskopie [Durchleuchtung] als selbständige Leistung

    Durchleuchtung mit einem herkömmlichen Röntgengerät (Fluoroskopie) als selbständige Leistung.

  • Fortbildungsverpflichtung

    Verpflichtung zur beruflichen Weiterbildung.

  • QSR-Leistungsbereich

    Ein Krankheitsbild, für dessen Behandlung im Krankenhaus bestimmte Leistungen erbracht werden. Ausführliche Informationen zu den Krankheitsbildern (Leistungsbereichen), die im QSR-Verfahren bewertet werden, erhalten Sie unter

  • QSR-Leistungsbereichen

    Ein Krankheitsbild, für dessen Behandlung im Krankenhaus bestimmte Leistungen erbracht werden. Ausführliche Informationen zu den Krankheitsbildern (Leistungsbereichen), die im QSR-Verfahren bewertet werden, erhalten Sie unter

  • QSR-Qualitätsindikator

    Qualitätsindikatoren sind Anzeiger für gute Qualität in Medizin und Pflege. Eine andere Bezeichnung für Qualitätsindikator ist klinische Messgröße. Sie zeigen für wichtige Behandlungsschritte, ob und wie häufig diese eingesetzt worden sind (Prozessindikatoren) und für Behandlungsergebnisse, ob und wie häufig erwünschte oder unerwünschte Ergebnisse eingetreten sind (Ergebnisindikatoren). Qualitätsindikatoren beziehen sich daher nur immer auf bestimmte Schritte oder Teilergebnisse der Behandlung. Deshalb ist es wichtig zu wissen, dass die Qualität einer Behandlung nicht nur mit einem einzigen Qualitätsindikator gemessen werden kann, sondern dass dazu mehrere, aufeinander abgestimmte Qualitätsindikatoren verwendet werden müssen. Um verwertbare Aussagen zu liefern, muss ein Qualitätsindikator bestimmte methodische Eigenschaften erfüllen: er muss wichtige Aussagen zur Behandlung liefern, er muss genau und zuverlässig messen, und er muss praktisch gut einsetzbar sein. Ein Qualitätsindikator ist z. B. das 1-Jahres-Überleben bei der Herztransplantation.

  • QSR-Verfahren der AOK

    Das QSR-Verfahren der AOK ist ein Verfahren zur Qualitätsmessung von Krankenhausbehandlungen. Die Abkürzung QSR steht für "Qualitätssicherung mit Routinedaten". Es besitzt den Vorteil auch langfristige Behandlungsqualität messen zu können.

    Ausführliche Informationen zum QSR-Verfahren und nähere Erläuterungen der hier dargestellten Ergebnisse erhalten Sie unter

    http://www.qualitaetssicherung-mit-routinedaten.de/patienten/

  • Risikoadjustierung

    Ein einfacher Vergleich zwischen Krankenhäusern, der nicht berücksichtigt, ob in allen Krankenhäusern Patienten mit vergleichbarer Krankheitsschwere behandelt werden (Vergleichbarkeit), kann zu Fehlschlüssen führen. Beispiel: Die Sterblichkeit neugeborener Kinder kann in einem Krankenhaus, das besonders viele Risikoschwangerschaften und Frühgeborene behandelt, höher sein als in einem Krankenhaus, das überwiegend "normale" Entbindungen ohne besondere Risiken durchführt. Diese höhere Sterblichkeitsrate ist aber nicht notwendigerweise auf eine schlechtere Behandlungsqualität zurückzuführen, sondern auf die unterschiedlichen "Risiken" der behandelten Patienten. Um einen fairen Vergleich sicherzustellen, setzt man daher geeignete Methoden der Risikoadjustierung ein: Es können z. B. die Unterschiede zwischen den einzelnen Patienten durch statistische Rechenmodelle berücksichtigt werden. Ein anderes Verfahren der Risikoadjustierung ist, Patienten mit einem bestimmten Risiko aus der Messung auszuschließen. Dadurch wird eine einheitliche Patientengruppe gebildet, aus der die Ergebnisse berechnet werden. Die verschiedenen Risikoadjustierungsmethoden unterscheiden sich sehr stark in ihrem Aufwand und ihrer Aussagekraft. Welche Methode für welchen Qualitätsindikator angemessen ist, entscheiden die Experten der BQS zusammen mit den BQS-Fachgruppen.

    Die Methoden der Risikoadjustierung, die im QSR-Verfahren der AOK angewendet werden, legen die Experten der AOK und des Wissenschaftlichen Instituts der Ortskrankenkassen (WIdO) in Zusammenarbeit mit externen Experten fest.

  • SMR-Wert

    Die Abkürzung SMR steht für standardisiertes Mortalitäts- bzw. Morbiditätsratio. Es bezeichnet das Verhältnis von beobachteten Ereignissen zu erwarteten Ereignissen für eine Klinik. Die erwarteten Ereignisse werden mit einem statistischen Verfahren (logistische Regression) berechnet. Beobachtete Ereignisse können z. B. eingetretene Komplikationen nach einer Operation oder im schlimmsten Fall das Versterben eines Patienten sein. Der Durchschnitt eines SMRs liegt bei 1. Ausführliche Informationen zum QSR-Verfahren und nähere Erläuterungen zur Bewertung von ausgewählten Krankenhausbehandlungen erhalten Sie unter .

    Synonyme: SMR-Werte

    http://www.qualitaetssicherung-mit-routinedaten.de/patienten/

  • SMR-Werte

    Die Abkürzung SMR steht für standardisiertes Mortalitäts- bzw. Morbiditätsratio. Es bezeichnet das Verhältnis von beobachteten Ereignissen zu erwarteten Ereignissen für eine Klinik. Die erwarteten Ereignisse werden mit einem statistischen Verfahren (logistische Regression) berechnet. Beobachtete Ereignisse können z. B. eingetretene Komplikationen nach einer Operation oder im schlimmsten Fall das Versterben eines Patienten sein. Der Durchschnitt eines SMRs liegt bei 1. Ausführliche Informationen zum QSR-Verfahren und nähere Erläuterungen zur Bewertung von ausgewählten Krankenhausbehandlungen erhalten Sie unter .

    Synonyme: SMR-Wert

    http://www.qualitaetssicherung-mit-routinedaten.de/patienten/