Glossar

Suchergebnisse für "G"

  • Einbezogene Fälle im QSR-Verfahren der AOK

    Im QSR-Verfahren der AOK werden diejenigen AOK-Patienten berücksichtigt, die sich im betrachteten dreijährigen Berichtszeitraum einer bestimmten Untersuchung oder Behandlung im Krankenhaus unterzogen haben. Die analysierten Daten sind anonymisiert, so dass kein Rückschluss auf einzelne Patienten möglich ist. Ausführliche Informationen zum QSR-Verfahren und nähere Erläuterungen zur Bewertung von ausgewählten Krankenhausbehandlungen erhalten Sie unter .

    Synonyme: Einbezogene Fälle

    http://www.qualitaetssicherung-mit-routinedaten.de/patienten/

  • Gastroenterologie

    Fachabteilung für die Untersuchung und Behandlung von Krankheiten des Magen-Darm-Traktes.

  • Gastroenterologie/Schwerpunkt Endokrinologie

    Fachabteilung für die Untersuchung und Behandlung von Krankheiten des Magen-Darm-Traktes mit Schwerpunkt auf Zuckerkrankheit und anderen Hormon- bzw. Stoffwechselstörungen.

  • Gastroenterologie/Schwerpunkt Pädiatrie

    Fachabteilung für die Untersuchung und Behandlung von Krankheiten des Magen-Darm-Traktes mit Schwerpunkt auf Kinder- und Jugendmedizin.

  • Geburtshilfliche Operationen

    Operationen zur Erleichterung bzw. Unterstützung einer Geburt.

  • Gefäßchirurgie/Viszeralchirurgie

    Fachgebiet für Operationen an Gefäßen und inneren Organen.

  • Gelenksersatzverfahren/Endo-Prothetik

    Operativer Ersatz eines Gelenkes durch ein künstliches Gelenk (Endoprothese).

  • Gemeinsamer Bundesausschuss

    Oberstes Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland.

  • Gemischte Haupt- und Belegabteilung

    Abteilung im Krankenhaus, deren Patienten zum Teil von Stationsärzten, zum Teil von niedergelassenen Ärzten (Belegärzten) behandelt werden.

  • Geräte der invasiven Kardiologie (z. B. Herzkatheterlabor, Ablationsgenerator, Kardioversionsgerät, Herzschrittmacherlabor)

    Geräte für in den Körper eingreifende Untersuchungen und Behandlungen am Herzen, z. B. Untersuchung über einen im Herzen liegenden Schlauch (Katheter).

  • Geräte für Nierenersatzverfahren (Hämofiltration, Dialyse, Peritonealdialyse)

    Geräte für den Ersatz der Nierenfunktion, z. B. Verfahren zur Blutwäsche außerhalb des Körpers mit Entfernen der Giftstoffe über ein Konzentrationsgefälle (Dialyse).

  • Geräte zur Lungenersatztherapie/ -unterstützung (z. B. ECMO/ECLA)

    Geräte zur Unterstützung bzw. zum Ersatz der Lungenfunktion.

  • Geriatrie

    Fachabteilung für die Untersuchung und Behandlung von Krankheiten älterer Menschen.

  • Gesetzliches Qualitätssicherungsverfahren

    Krankenhäuser sind per Gesetz zur Qualitätssicherung verpflichtet. Das heißt, sie müssen festgelegte Bedingungen erfüllen, um die Qualität ihrer Versorgung zu gewährleisten. Um die Qualität auch überprüfbar zu machen, müssen die Kliniken Informationen - etwa dazu, ob alle notwendigen Behandlungsschritte durchgeführt wurden oder zur Anzahl von Komplikationen bei Operationen - an die zuständigen Stellen weiterleiten. Aus diesen Daten werden so genannte Qualitätskennzahlen berechnet. Insgesamt werden 182 Qualitätskennzahlen zu 28 Leistungsbereichen (z.B. Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks) veröffentlicht. Die Kennzahlen werden in den Krankenhaus-Qualitätsberichten veröffentlicht und in der Weissen Liste angezeigt.

  • Gynäkologie

    Fachgebiet der Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

  • Gynäkologische Abdominalchirurgie

    Operationen an den weiblichen Geschlechtsorganen mit Zugang durch die Bauchdecke.

  • QSR-Leistungsbereich

    Ein Krankheitsbild, für dessen Behandlung im Krankenhaus bestimmte Leistungen erbracht werden. Ausführliche Informationen zu den Krankheitsbildern (Leistungsbereichen), die im QSR-Verfahren bewertet werden, erhalten Sie unter

  • QSR-Leistungsbereichen

    Ein Krankheitsbild, für dessen Behandlung im Krankenhaus bestimmte Leistungen erbracht werden. Ausführliche Informationen zu den Krankheitsbildern (Leistungsbereichen), die im QSR-Verfahren bewertet werden, erhalten Sie unter

  • QSR-Qualitätsindikator

    Qualitätsindikatoren sind Anzeiger für gute Qualität in Medizin und Pflege. Eine andere Bezeichnung für Qualitätsindikator ist klinische Messgröße. Sie zeigen für wichtige Behandlungsschritte, ob und wie häufig diese eingesetzt worden sind (Prozessindikatoren) und für Behandlungsergebnisse, ob und wie häufig erwünschte oder unerwünschte Ergebnisse eingetreten sind (Ergebnisindikatoren). Qualitätsindikatoren beziehen sich daher nur immer auf bestimmte Schritte oder Teilergebnisse der Behandlung. Deshalb ist es wichtig zu wissen, dass die Qualität einer Behandlung nicht nur mit einem einzigen Qualitätsindikator gemessen werden kann, sondern dass dazu mehrere, aufeinander abgestimmte Qualitätsindikatoren verwendet werden müssen. Um verwertbare Aussagen zu liefern, muss ein Qualitätsindikator bestimmte methodische Eigenschaften erfüllen: er muss wichtige Aussagen zur Behandlung liefern, er muss genau und zuverlässig messen, und er muss praktisch gut einsetzbar sein. Ein Qualitätsindikator ist z. B. das 1-Jahres-Überleben bei der Herztransplantation.

  • QSR-Verfahren der AOK

    Das QSR-Verfahren der AOK ist ein Verfahren zur Qualitätsmessung von Krankenhausbehandlungen. Die Abkürzung QSR steht für "Qualitätssicherung mit Routinedaten". Es besitzt den Vorteil auch langfristige Behandlungsqualität messen zu können.

    Ausführliche Informationen zum QSR-Verfahren und nähere Erläuterungen der hier dargestellten Ergebnisse erhalten Sie unter

    http://www.qualitaetssicherung-mit-routinedaten.de/patienten/

  • Risikoadjustierung

    Ein einfacher Vergleich zwischen Krankenhäusern, der nicht berücksichtigt, ob in allen Krankenhäusern Patienten mit vergleichbarer Krankheitsschwere behandelt werden (Vergleichbarkeit), kann zu Fehlschlüssen führen. Beispiel: Die Sterblichkeit neugeborener Kinder kann in einem Krankenhaus, das besonders viele Risikoschwangerschaften und Frühgeborene behandelt, höher sein als in einem Krankenhaus, das überwiegend "normale" Entbindungen ohne besondere Risiken durchführt. Diese höhere Sterblichkeitsrate ist aber nicht notwendigerweise auf eine schlechtere Behandlungsqualität zurückzuführen, sondern auf die unterschiedlichen "Risiken" der behandelten Patienten. Um einen fairen Vergleich sicherzustellen, setzt man daher geeignete Methoden der Risikoadjustierung ein: Es können z. B. die Unterschiede zwischen den einzelnen Patienten durch statistische Rechenmodelle berücksichtigt werden. Ein anderes Verfahren der Risikoadjustierung ist, Patienten mit einem bestimmten Risiko aus der Messung auszuschließen. Dadurch wird eine einheitliche Patientengruppe gebildet, aus der die Ergebnisse berechnet werden. Die verschiedenen Risikoadjustierungsmethoden unterscheiden sich sehr stark in ihrem Aufwand und ihrer Aussagekraft. Welche Methode für welchen Qualitätsindikator angemessen ist, entscheiden die Experten der BQS zusammen mit den BQS-Fachgruppen.

    Die Methoden der Risikoadjustierung, die im QSR-Verfahren der AOK angewendet werden, legen die Experten der AOK und des Wissenschaftlichen Instituts der Ortskrankenkassen (WIdO) in Zusammenarbeit mit externen Experten fest.

  • SMR-Wert

    Die Abkürzung SMR steht für standardisiertes Mortalitäts- bzw. Morbiditätsratio. Es bezeichnet das Verhältnis von beobachteten Ereignissen zu erwarteten Ereignissen für eine Klinik. Die erwarteten Ereignisse werden mit einem statistischen Verfahren (logistische Regression) berechnet. Beobachtete Ereignisse können z. B. eingetretene Komplikationen nach einer Operation oder im schlimmsten Fall das Versterben eines Patienten sein. Der Durchschnitt eines SMRs liegt bei 1. Ausführliche Informationen zum QSR-Verfahren und nähere Erläuterungen zur Bewertung von ausgewählten Krankenhausbehandlungen erhalten Sie unter .

    Synonyme: SMR-Werte

    http://www.qualitaetssicherung-mit-routinedaten.de/patienten/

  • SMR-Werte

    Die Abkürzung SMR steht für standardisiertes Mortalitäts- bzw. Morbiditätsratio. Es bezeichnet das Verhältnis von beobachteten Ereignissen zu erwarteten Ereignissen für eine Klinik. Die erwarteten Ereignisse werden mit einem statistischen Verfahren (logistische Regression) berechnet. Beobachtete Ereignisse können z. B. eingetretene Komplikationen nach einer Operation oder im schlimmsten Fall das Versterben eines Patienten sein. Der Durchschnitt eines SMRs liegt bei 1. Ausführliche Informationen zum QSR-Verfahren und nähere Erläuterungen zur Bewertung von ausgewählten Krankenhausbehandlungen erhalten Sie unter .

    Synonyme: SMR-Wert

    http://www.qualitaetssicherung-mit-routinedaten.de/patienten/