Glossar

Suchergebnisse für "L"

  • Einbezogene Fälle im QSR-Verfahren der AOK

    Im QSR-Verfahren der AOK werden diejenigen AOK-Patienten berücksichtigt, die sich im betrachteten dreijährigen Berichtszeitraum einer bestimmten Untersuchung oder Behandlung im Krankenhaus unterzogen haben. Die analysierten Daten sind anonymisiert, so dass kein Rückschluss auf einzelne Patienten möglich ist. Ausführliche Informationen zum QSR-Verfahren und nähere Erläuterungen zur Bewertung von ausgewählten Krankenhausbehandlungen erhalten Sie unter .

    Synonyme: Einbezogene Fälle

    http://www.qualitaetssicherung-mit-routinedaten.de/patienten/

  • Langzeitbereich Kinder

    Fachabteilung für Medizinische Betreuung von behinderten und anhaltend schwerkranken Kindern.

  • Leber-, Gallen-, Pankreaschirurgie

    Operationen an der Leber, der Gallenblase, den Gallenwegen und der Bauchspeicheldrüse.

  • Leberlebendspende

    Organspende eines Teils der Leber eines lebenden Menschen.

  • Lebertransplantation

    Leberverpflanzung

  • Leistenhernie

    Leistenbruch

  • Leistungsbereich

    Bestimmte Gruppen von Leistungen der Krankenhäuser, die für die externe Qualitätssicherung verwendet werden, z. B. Herztransplantation.

  • Leistungskennzahlen

    Die Weisse Liste zeigt Ihnen verschiedene Leistungskennzahlen an. Sie geben Ihnen Auskunft darüber, wie oft Ihr Behandlungswunsch in Fachabteilungen bzw. Krankenhäusern behandelt wird. Außerdem informieren Sie die Kennzahlen darüber, ob die Abteilung auf diesem Gebiet einen Schwerpunkt hat. Beispiele für Leistungskennzahlen sind "der Anteil des gewählten Behandlungswunsches an allen Behandlungen des Krankenhauses" oder "die Behandlungshäufigkeit im Krankenhaus im Vergleich zum Bundesdurchschnitt".

  • Leistungsspektrum

    Umfang an medizinischen Leistungen, die das Krankenhaus anbietet.

  • Leitbild

    Leitmotto (Leitbild) des Krankenhauses.

  • Leitlinie

    Leitlinien beschreiben die "beste Praxis" für die Behandlung einer Erkrankung. Aktuelle Leitlinien berücksichtigen den Stand des medizinischen Wissens aus wissenschaftlicher Forschung und klinischer Erfahrung. Sie dienen als Handlungs- und Entscheidungsempfehlungen, von der in begründeten Fällen allerdings abgewichen werden kann oder sogar muss. Definition der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen medizinischen Fachgesellschaften aus dem Jahr 2000: "Leitlinien sind systematisch entwickelte Darstellungen und Empfehlungen mit dem Zweck, Ärzte und Patienten bei der Entscheidung über zweckdienliche Maßnahmen der Krankenversorgung (Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge) unter spezifischen klinischen Umständen zu unterstützen." Eine Sammlung von Leitlinien finden Sie unter folgendem Link: .

  • Lithotripter (ESWL)

    Gerät zur Zertrümmerung von Gallen- bzw. Harnsteinen mittels Schallwellen.

  • Logopäden

    Stimm-, Sprach- und Schlucktherapeuten.

  • Lungenchirurgie

    Operationen an der Lunge.

  • Lungenembolektomie

    Entfernung eines Blutgerinnsels aus der Lunge.

  • Lungen- und Bronchialheilkunde

    Fachabteilung für Untersuchung und Behandlung von Lungenkrankheiten.

  • Lungen- und Bronchialheilkunde/Schwerpunkt Pädiatrie

    Fachabteilung für Untersuchung und Behandlung von Lungenkrankheiten mit Schwerpunkt auf Kinder- und Jugendmedizin.

  • Lymphdrainage

    Massagetechnik, die den Abstrom der Gewebsflüssigkeit (Lymphe) anregt und Schwellungen vermindert.

  • Lymphographie

    Röntgendarstellung der Lymphgefäße.

  • QSR-Leistungsbereich

    Ein Krankheitsbild, für dessen Behandlung im Krankenhaus bestimmte Leistungen erbracht werden. Ausführliche Informationen zu den Krankheitsbildern (Leistungsbereichen), die im QSR-Verfahren bewertet werden, erhalten Sie unter

  • QSR-Leistungsbereichen

    Ein Krankheitsbild, für dessen Behandlung im Krankenhaus bestimmte Leistungen erbracht werden. Ausführliche Informationen zu den Krankheitsbildern (Leistungsbereichen), die im QSR-Verfahren bewertet werden, erhalten Sie unter

  • QSR-Qualitätsindikator

    Qualitätsindikatoren sind Anzeiger für gute Qualität in Medizin und Pflege. Eine andere Bezeichnung für Qualitätsindikator ist klinische Messgröße. Sie zeigen für wichtige Behandlungsschritte, ob und wie häufig diese eingesetzt worden sind (Prozessindikatoren) und für Behandlungsergebnisse, ob und wie häufig erwünschte oder unerwünschte Ergebnisse eingetreten sind (Ergebnisindikatoren). Qualitätsindikatoren beziehen sich daher nur immer auf bestimmte Schritte oder Teilergebnisse der Behandlung. Deshalb ist es wichtig zu wissen, dass die Qualität einer Behandlung nicht nur mit einem einzigen Qualitätsindikator gemessen werden kann, sondern dass dazu mehrere, aufeinander abgestimmte Qualitätsindikatoren verwendet werden müssen. Um verwertbare Aussagen zu liefern, muss ein Qualitätsindikator bestimmte methodische Eigenschaften erfüllen: er muss wichtige Aussagen zur Behandlung liefern, er muss genau und zuverlässig messen, und er muss praktisch gut einsetzbar sein. Ein Qualitätsindikator ist z. B. das 1-Jahres-Überleben bei der Herztransplantation.

  • QSR-Verfahren der AOK

    Das QSR-Verfahren der AOK ist ein Verfahren zur Qualitätsmessung von Krankenhausbehandlungen. Die Abkürzung QSR steht für "Qualitätssicherung mit Routinedaten". Es besitzt den Vorteil auch langfristige Behandlungsqualität messen zu können.

    Ausführliche Informationen zum QSR-Verfahren und nähere Erläuterungen der hier dargestellten Ergebnisse erhalten Sie unter

    http://www.qualitaetssicherung-mit-routinedaten.de/patienten/

  • Risikoadjustierung

    Ein einfacher Vergleich zwischen Krankenhäusern, der nicht berücksichtigt, ob in allen Krankenhäusern Patienten mit vergleichbarer Krankheitsschwere behandelt werden (Vergleichbarkeit), kann zu Fehlschlüssen führen. Beispiel: Die Sterblichkeit neugeborener Kinder kann in einem Krankenhaus, das besonders viele Risikoschwangerschaften und Frühgeborene behandelt, höher sein als in einem Krankenhaus, das überwiegend "normale" Entbindungen ohne besondere Risiken durchführt. Diese höhere Sterblichkeitsrate ist aber nicht notwendigerweise auf eine schlechtere Behandlungsqualität zurückzuführen, sondern auf die unterschiedlichen "Risiken" der behandelten Patienten. Um einen fairen Vergleich sicherzustellen, setzt man daher geeignete Methoden der Risikoadjustierung ein: Es können z. B. die Unterschiede zwischen den einzelnen Patienten durch statistische Rechenmodelle berücksichtigt werden. Ein anderes Verfahren der Risikoadjustierung ist, Patienten mit einem bestimmten Risiko aus der Messung auszuschließen. Dadurch wird eine einheitliche Patientengruppe gebildet, aus der die Ergebnisse berechnet werden. Die verschiedenen Risikoadjustierungsmethoden unterscheiden sich sehr stark in ihrem Aufwand und ihrer Aussagekraft. Welche Methode für welchen Qualitätsindikator angemessen ist, entscheiden die Experten der BQS zusammen mit den BQS-Fachgruppen.

    Die Methoden der Risikoadjustierung, die im QSR-Verfahren der AOK angewendet werden, legen die Experten der AOK und des Wissenschaftlichen Instituts der Ortskrankenkassen (WIdO) in Zusammenarbeit mit externen Experten fest.

  • SMR-Wert

    Die Abkürzung SMR steht für standardisiertes Mortalitäts- bzw. Morbiditätsratio. Es bezeichnet das Verhältnis von beobachteten Ereignissen zu erwarteten Ereignissen für eine Klinik. Die erwarteten Ereignisse werden mit einem statistischen Verfahren (logistische Regression) berechnet. Beobachtete Ereignisse können z. B. eingetretene Komplikationen nach einer Operation oder im schlimmsten Fall das Versterben eines Patienten sein. Der Durchschnitt eines SMRs liegt bei 1. Ausführliche Informationen zum QSR-Verfahren und nähere Erläuterungen zur Bewertung von ausgewählten Krankenhausbehandlungen erhalten Sie unter .

    Synonyme: SMR-Werte

    http://www.qualitaetssicherung-mit-routinedaten.de/patienten/

  • SMR-Werte

    Die Abkürzung SMR steht für standardisiertes Mortalitäts- bzw. Morbiditätsratio. Es bezeichnet das Verhältnis von beobachteten Ereignissen zu erwarteten Ereignissen für eine Klinik. Die erwarteten Ereignisse werden mit einem statistischen Verfahren (logistische Regression) berechnet. Beobachtete Ereignisse können z. B. eingetretene Komplikationen nach einer Operation oder im schlimmsten Fall das Versterben eines Patienten sein. Der Durchschnitt eines SMRs liegt bei 1. Ausführliche Informationen zum QSR-Verfahren und nähere Erläuterungen zur Bewertung von ausgewählten Krankenhausbehandlungen erhalten Sie unter .

    Synonyme: SMR-Wert

    http://www.qualitaetssicherung-mit-routinedaten.de/patienten/